Vortragsveranstaltung des LAK Jugendhilfe, Polizei und Schule

29.09.2021, Köln

Auswirkungen einer frühen Anhäufung von Umweltrisikofaktoren auf Gewalttätigkeit und Kriminalität im Erwachsenenalter

Der Landesarbeitskreis Jugendhilfe, Polizei und Schule NRW (LAK NRW), dem auch die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW als Kooperationspartner angehört, lädt herzlich zur Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion am 29. September 2021, von 9.30 bis 13.15 Uhr, im Horion-Haus in Köln, ein.

Am 10. März 2020 richtete der LAK NRW die Fachtagung „Aufwachsen in risi­kobehafteten Strukturen“ in Köln aus. Der Hauptvortrag von Prof. Dr. Ehrenreich ( Professorin für Neurologie und Psychiatrie, Honorarprofessorin für Psychologie und Biologie, Klinische Neurowissenschaften, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin) musste krankheitsbedingt abgesagt wer­den. Der LAK NRW bietet daher diesen Nachholtermin an.

Kurzbeschreibung des Vortrags: Das Leben in der Großstadt, körperlicher oder sexueller Missbrauch, Migrationserfahrungen, Cannabiskonsum oder problematischer Alkoholgebrauch während der Jugend er­höhen das Risiko junger Menschen, sich als Erwachsene gewalttätig zu verhalten. Dies ist das Ergebnis einer von Hannelore Ehrenreich am Max-Planck-Institut für experi­mentelle Medizin in Göttingen geleiteten Studie. Die Ergeb­nisse liefern überdies erste wissenschaftlich fundierte Hin­weise darauf, dass extreme soziale Bedingungen sogar die Genaktivität einer Person verändern können.

Im Anschluss an den Vortrag erfolgt eine Diskussion über Transfermöglichkeiten und Präventionsansätze. Der Veranstalter behält sich vor, kurzfristig das analog geplante Format als hybrides Format mit verringerter Teil­nehmendenzahl in Präsenz anzubieten.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 20,- Euro.

Hier: Ausschreibung sowie den Anmeldelink