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Selbstverletztendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen

Selbstverletzendes Verhalten bezeichnet alle Formen von Verhaltensweisen, durch die Betroffene sich selbst aktiv, direkt, bewusst oder unbewusst schädigen. Man nennt dieses Verhalten daher auch „auto-aggressiv“.
Zu den klassischen Formen gehören das „Ritzen“, „Schneiden“ oder „Schnippeln“, bei dem sich der/die Betroffene wiederholt mit einem Messer, einer Scherbe oder einem ähnlichen scharfen Gegenstand z. B. in den Arm schneidet. Selbstverletzendes Verhalten ist ein Ausdruck von intensiver psychischer Belastung, die verschiedene Ursachen haben kann (z. B. Konflikte in der Familie, Trennung, Gewalterfahrungen).
Wenn Kinder und Jugendliche sich verletzen, empfinden sie dabei einen Abbau innerer Spannungen und
ein Gefühl der Erleichterung. Es kann aber auch ein Ruf nach Aufmerksamkeit oder ein Versuch der eigenen Bestrafung dahinterstehen.
Mädchen und junge Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Jungen bzw. junge Männer.

In diesem Flyer werden typische Verhaltensweisen und deren Folgen beschrieben sowie Tipps zur Krisenintervention gegeben. Zur schnellen Übersicht ist er folgendermaßen unterteilt:
Grün: Tipps zur Krisenintervention
Orange: Folgende Dinge müsst ihr Berücksichtigen
Rot: Das solltet ihr unbedingt vermeiden

So ist schnelle Hilfe gewährleistet.

Münster 2016

5 Ex. für 1,-- € zzgl. Versandskosten

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