Aktuelles

Donnerstag, 16.11.2017

Neues WISSEN TO GO! zum Thema (CYBER)MOBBING

Tipps und Informationen für Jugendleiter/-innen


Donnerstag, 09.11.2017

20. Landeskonferenz Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Montag, 4. Dezember 2017, Münster


Donnerstag, 09.11.2017

Fachtagung des LAK Jugendhilfe, Polizei, Schule

15.03.2018, Münster


Dienstag, 07.11.2017

Treffen des RUNDEN TISCHES für GEWALTPRÄVENTION im JUGENDVERBAND

12. Dezember 2017, Dortmund


Ihr Standort: THEMA JUGEND  ⇒ Überblick  

Heft 3/2011: MÄDCHEN IM BLICK

Heide Funk

Mädchenleben heute

Lebenslagen von Mädchen und deren Spaltung

Von ‚den’ Mädchen zu sprechen, fällt heute schwer - genauso wie von ‚den’ Jungen. Das Konzept der Lebenslage kann helfen, die Vielfalt der heutigen Lebensbedingungen von Mädchen aufzuzeigen. In den letzten Jahren hat es in der Ungleichheitsforschung daher an Bedeutung gewonnen. Der Artikel gibt Einblicke in die Lebenslagen von jungen Mädchen. Er nimmt insbesondere risikoreiche Prozesse in den Blick, die zu Spaltungen in den Lebenslagen von Mädchen führen können. Dabei richtet die Autorin den Blick auch auf die Frage, inwiefern ein biographisches Scheitern von Mädchen nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv bedingt sein kann.

Ulrike Graff

Mädchenarbeit Freiräume schaffen – Vielfalt leben

Der Beitrag führt in die Perspektive einer gendersensiblen Arbeit mit Mädchen ein. Er nimmt eine pädagogische Einordnung von Mädchenarbeit unter Rückgriff auf ihre Entstehungsgeschichte und ihren zentralen Begriff „Parteilichkeit“ vor. Im Anschluss wird das Verhältnis von geschlechtshomogenen und –heterogenen pädagogischen Settings im Hinblick auf Pädagogik und Geschlecht untersucht und der defizitorientierte Begriff der „Mädchenförderung“ im Kontext von Mädchenarbeit kritisiert.

Carola Spiekermann/Astrid Peter

„... sonst bist Du nicht mehr meine Freundin!“

Die verborgene Aggressionskultur zwischen Mädchen

Die Autorinnen beleuchten die verborgenen Aspekte in der Aggressionskultur zwischen Mädchen unter besonderer Berücksichtigung der Bedeutung von Kontakt und Bindung für Mädchen in der frühen Adoleszenz sowie dem Phänomen der verunsicherten (Selbst-)Wahrnehmung. Hintergrund ist ihre langjährige Auseinandersetzung mit der Aggressionsentwicklung von Mädchen und Frauen einerseits und der Problematik der sexualisierten Gewalt andererseits. Dabei suchen sie nach Wechselwirkungen, entdecken Verletzungen und Beschneidungen in der weiblichen Aggressivität und Sexualität und sind daran interessiert, diese als Kraft- und Lebenspotentiale erfahrbar zu machen.

Barbara Grill

Zwischen Alltag und Abenteuer

Erlebnisorientierte Mädchenarbeit

Auf Bäume klettern, mit schweren Werkzeugen wie Kettensägen arbeiten, gemeinsam ein Segelboot manövrieren – die Lust am Abenteuer ist trotz des gesellschaftlichen Wandels nach wie vor kaum in die heutigen Bilder von Weiblichkeit integriert. Hier setzt eine geschlechtersensible Erlebnispädagogik an. Sie öffnet Räume, in denen Mädchen vielfältige Erfahrungen machen können. Der Beitrag skizziert Elemente und wesentliche Inhalte der erlebnispädagogischen Arbeit mit Mädchen.

Unter uns Mädchenkurs-Autorin Reimer im Gespräch

„Mädchen können alles!“ lautet der herausfordernde Titel eines sozialen Trainingskurses für Mädchen. Vera Reimer hat ihn entwickelt und jetzt als Buch veröffentlicht. Als Diplom-Sozialpädagogin mit kinder- und jugendtherapeutischer Zusatzqualifikation ist sie bei der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern des Caritasverbandes für die münsterländischen Dekanate Ahaus und Vreden tätig. Sie führt seit über 10 Jahren geschlechtsspezifische Gruppenarbeit durch. Mit Vera Reimer (V.R.) sprach Gesa Bertels für THEMA JUGEND.