Aktuelles

Donnerstag, 17.08.2017

RUNDER TISCH für GEWALTPRÄVENTION im JUGENDVERBAND

27. Treffen am 5. September 2017 in Dortmund


Dienstag, 08.08.2017

DEMOKRATIE (ER)LEBEN

THEMA JUGEND, Heft 2/2017 erschienen


Freitag, 07.07.2017

Abschiebungen nach Afghanistan bundesweit stoppen

Stellungnahme der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW


Dienstag, 13.06.2017

Ferientipps 2017

Tipps zu Ferienjobs, Ausweispflicht, Medien, div. Broschüren uvm.


Ihr Standort: THEMA JUGEND  ⇒ Überblick  

Heft 1/2011: DISCO, KIRCHE UND MOSCHEE

Georg Bienemann

Das Projekt DIALOGBEREIT
Eine Initiative in NRW

Seit drei Jahren wirbt die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. zusammen mit einem Aktionsbündnis (siehe unten) für die Idee, gemeinsam mit Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen religiösen Bekenntnissen Projekte durchzuführen, die als „kommunikative Stärkung“ zu verstehen sind. DIALOGBEREIT heißt die landesweit durchgeführte Kampagne, durch die erreicht werden soll, dass viele (kleine) Dialog-Projekte entstehen. Mit großer Kraftanstrengung und Motivationsarbeit ist dies gelungen. Was wurde angestoßen und erreicht?

Elmar Lange

DIALOGBEREIT unter die Lupe genommen
Ergebnisse der Begleitforschung

Das Projekt DIALOGBEREIT wurde von Professor Dr. E. Lange wissenschaftlich begleitet. Er legt interessante Ergebnisse vor, die neugierig machen. Was konnte mit dem Projekt erzielt werden? Haben die jugendlichen Projektteilnehmer und –teilnehmerinnen neue Einsichten gewinnen können? Haben sich Respekt und Toleranz gegenüber der jeweils anderen Religion verändert? – Die Ergebnisse der Begleitforschung verdeutlichen, dass mit dem Projekt DIALOGBEREIT durchaus Veränderungsprozesse angestoßen wurden.

Werner Höbsch

Jugend, Identität und Religion

Die Fragen nach Identität und Identitätsbildung sind in unterschiedlichen Disziplinen wie Psychologie, Pädagogik, Sozialwissenschaften angesiedelt. Dutzende von Definitionen von „Identität“ liegen auf dem Tisch. In diesem Beitrag wird unter „Identität“ das Selbstverständnis einer Person als tragfähige Grundlage der Selbstbestimmung und der Interaktion verstanden, kurz: das, was eine Person im Selbstverständnis und in der Sicht der Anderen ausmacht und was ihr Handeln bestimmt.

Stephan Bundschuh

Offen für politisches Handeln
Partizipation jugendlicher Migranten

Kennzeichen der Jugendarbeit ist ihre Pluralität. Diese wird politisch ausdrücklich gefördert und ist gewollt. Allerdings, neue Jugendvereine und Verbände haben es schwer. Ihre häufige Migrationsgeschichte, ihre religiöse Zugehörigkeit und ihre kulturelle Beheimatung lösen Skepsis und gar Misstrauen in dem (demokratisch-politischen) Umfeld aus. So offen ist die Gesellschaft nicht, wie es häufig scheinen mag. Es werden Hindernisse aufgebaut – u.a. durch die bestehende Extremismus-Diskussion. Zusammenarbeit mit (befreundeten) Verbänden wird erschwert oder gar verhindert.

Mouhanad Khorchide

Was wir voneinander lernen können
Religionspädagogik und Lebenswissen

Seine eigene Religiosität entwickeln zu können, gelingt nur in Freiheit. Bevormund blockiert Freiheit. Religiöses Lernen muss sich unter neuen Voraussetzungen begründen: In einer Lebenswelt orientierten islamischen Religionspädagogik kann es nicht um monologische Belehrung durch den Lehrer bzw. der Lehrerin gehen. Vielmehr geht es um dialogische Begegnung von Lehrenden und Lernenden. – Wie sehr junge Muslime diese dialogische Begegnung zur eigenen Identitätsbildung benötigen, wird aufgezeigt. Dabei unterscheidet der Autor die religiösen Anstrengungen und Vereinnahmungen junger Muslime der ersten, zweiten und dritten Generation. Den Rückgriff auf die Religion durch Jugendliche bezeichnet der Autor als „Schalenidentität“. Sie stützen sich auf eine ausgehöhlte Identität. Dies wird näher erläutert.

Katja Birkner / Manuel Hetzinger

Hindernisse überwinden

Interreligiöser Dialog in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Religiöse Themen und Dispute kommen immer wieder in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vor. Jugendliche bringen ihre Themen mit, die ernst zu nehmen sind. Fachkräfte gehen sensibel darauf ein. So werden Offene Einrichtungen zu Orten, an dem der interreligiöse Dialog seinen Platz hat. – Die Stärke der Offenen Kinder- und Jugendarbeit besteht gerade darin, die Themen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen „quasi nebenbei“ aufzugreifen.