Aktuelles

Dienstag, 17.10.2017

WISSEN TO GO! zum Thema Essstörungen erschienen

Tipps und Informationen für Jugendleiter/-innen


Freitag, 06.10.2017

Interkultureller Antirassismus-Kalender 2018

Der Taschenkalender für Jugendliche


Donnerstag, 28.09.2017

RESPEKT IM NETZ

THEMA JUGEND, Heft 3/2017 erschienen


Dienstag, 26.09.2017

Basistag zur Medienerziehung

17. November 2017, Jugendherberge Köln-Riehl


Ihr Standort: THEMA JUGEND  ⇒ Überblick  

Heft 3/2010 JUNGE, JUNGE

Detlef Pech

Jungen und Jungenarbeit

In diesem einführenden Artikel gibt der Autor einen Überblick über den aktuellen Diskussionsstand dieser noch vergleichsweise jungen Fachrichtung. Er weist kritisch auf Verkürzungen und Defizitperspektiven in der Jungenarbeit hin, wo Jungen z.B. besonders dann in den Blick genommen werden, wenn sie durch gewalttätiges Verhalten oder als so genannte „Bildungsverlierer“ auffallen. Im Gegenzug fordert er, dass sich die Jungenarbeit stärker an den Interessen und Lebenslagen der Jungen orientiert. Zudem wirft er die Frage auf, ob Jungenarbeit ausschließlich von männlichen Fachkräften geleistet werden kann und geht auf den bislang noch relativ dünnen Forschungsstand zu diesem Thema ein.

Katharina Debus

Abgehängt im Bildungssystem?

Jungen, Männlichkeit und Schule
Sind Jungen Bildungsverlierer? Macht es im deutschen Bildungssystem einen Unterschied, ob man zu den Schülerinnen oder zu den Schülern gehört? Diese Fragen stehen am Beginn dieses Beitrags, der sich kritisch mit der Rolle des Geschlechts in der Schule befasst. Die Autorin macht deutlich, dass hier ein differenzierter Blick gefragt ist, und Männlichkeit sowohl Vor- als auch Nachteile für den schulischen Erfolg mit sich bringen kann. Als notwendig skizziert sie vor diesem Hintergrund eine geschlechterreflektierende Arbeit, geprägt von zugewandter Individualisierung.

Peter Mosser

„Kennen Sie einen Jungen, dem…?“
Sexualisierte Gewalt und geschlechtstypische Betroffenheiten

„Sexueller Missbrauch passiert doch nur Mädchen.“ Von dieser Reaktion berichtet der Autor aus seiner Arbeit mit männlichen Opfern sexualisierter Gewalt. Wenn Jungen Opfer von Sexualstraftaten werden, ist dies mit einem großen Tabu belegt. Nicht selten finden in solchen Fällen sowohl auf gesellschaftlicher wie auch auf sozialer und persönlicher Ebene Verleugnungen statt. Daher wird gerade bei Präventions- und Interventionsangeboten in diesem Bereich eine geschlechtersensible Vorgehensweise empfohlen und aufgezeigt, wie nötig es ist, entsprechende Denkschablonen aufzubrechen.

Birol Mertol

Interkulturelle Jungenarbeit

Möglichkeitsräume öffnen am Beispiel türkischer Migrationsjungen
Die Verbindung von geschlechtsbezogener und interkultureller Arbeit mit Jungen wird oft über das Thema Gewalt hergestellt. Dieses Stereotyp greift der Autor auf, indem er ethnische und geschlechtliche Zuschreibungen im Hinblick auf Jungen mit türkischem Migrationshintergrund benennt und ein Gegenbild zeichnet. Zudem spricht er sich für eine Verbindung von Jungenarbeit und Interkultureller Pädagogik aus und skizziert Arbeitsansätze einer Interkulturellen Jungenarbeit.

Beate Vinke

Suchbewegungen vom Verhältnis der Mädchenarbeit zur Jungenarbeit

Jungenarbeit ist Jungenarbeit und Mädchenarbeit ist Mädchenarbeit. Bei aller nötigen und sinnvollen Abgrenzung beeinflussen sich diese beiden Arbeitsfelder jedoch auch gegenseitig. Es stellt sich die Frage: Wie sieht Verhältnis zueinander aus? Hierzu begibt sich die Geschäftsführerin der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW auf eine Spurensuche. Dabei bezieht sie die historische Perspektive mit ein, benennt gemeinsame Interessen sowie Chancen, aber auch Schwierigkeiten und Grenzen von Kooperationen.

 

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