Aktuelles

Donnerstag, 07.06.2018

30. Treffen des Runden Tisches für Gewaltprävention im Jugendverband

26. Juni 2018, Dortmund


Donnerstag, 12.04.2018

Frieden im Blick

THEMA JUGEND, Heft 1/2018 erschienen


Dienstag, 10.04.2018

Aufruf Ferienfreizeiten 2018 der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW

Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendlic


Montag, 19.03.2018

SMARTPHONE

Neues Elternwissen erschienen


Ihr Standort: THEMA JUGEND  ⇒ Überblick  

Heft 1/2017: WEGE DER TRAUER

Oliver Junker

Trauer und Trauerreaktionen im Kindes- und Jugendalter

Trauer steht meist in Zusammenhang mit Sterben und Tod von Angehörigen oder nahestehenden Personen. Sie steht auch in Zusammenhang mit Gefühlen, denn die Erfahrung von Tod und Verlust weckt unterschiedlichste Empfindungen bei den Betroffenen. Dieser Beitrag konzentriert sich auf die durch Trauer ausgelösten Emotionen und den kindlichen und jugendlichen Umgang mit diesen. Er stellt sie in den Mittelpunkt des Erlebens von Trauer und somit auch in den Mittelpunkt des Gestaltens von Begleitung und Unterstützung durch nahestehende Personen.

Christiane Wempe

Papa ist weg!
Elterliche Scheidung als Herausforderung für die Beratung von Kindern und Jugendlichen

Angesichts stabil hoher Scheidungsraten ist etwa ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland von einer elterlichen Trennung bzw. Scheidung betroffen. Diese Zahlen belegen die Allgegenwärtigkeit dieses Phänomens im Leben von Kindern und damit auch dessen Bedeutung für den Beratungsalltag. Das Erleben elterlicher Trennung und Scheidung von Kindern und Jugendlichen wird in diesem Beitrag nachgezeichnet. In einem Dreischritt von Akzeptanz von Verlust und Trennung, von Neuorientierung im Familiensystem und von Neudefinition von familiären Beziehungen werden Herausforderungen für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in diesem Zusammenhang abgeleitet.

Cornelia von Hagen

Chronische Erkrankungen
Wie Kinder und Jugendliche sie (er)leben und mit ihnen umgehen

Die Diagnose einer chronischen Erkrankung kann Trauer auslösen. Unbegleitet und nicht aufgearbeitet können aus dieser Trauer weitere Erkrankungen folgen. Diese beeinträchtigenden Folgen beschreibt der vorliegende Beitrag. Er behandelt jedoch auch persönlichkeitsstärkende Folgen durch den Umgang mit chronischer Krankheit und führt so in den Zusammenhang von Trauer und Trauerreaktionen im Kontext von chronischer Erkrankung ein.

Tod und Trauer als Teil des Lebens

Fünf Fragen an Weihbischof Dr. Christoph Hegge

Margit Franz

Trau dich trauern!
Die Arbeit mit der Trauer

Trauer benötigt den Prozess des Trauerns zur Bewältigung und Wendung. Der/die Trauernde ist in diesem Prozess nicht isoliert, sondern eingebunden in sein/ihr soziales Bezugssystem. Diesem kommt somit auch eine Aufgabe in Trauerprozessen zu. Der Beitrag erläutert diese Herausforderungen des Trauerns für pädagogische Fachkräfte als Teil des Bezugssystems und skizziert in acht Punkten, was die Arbeit mit der Trauer ausmacht.

Diskussion mit Eva Holthuis und Conny Barlag

„Erste Hilfe für die Seele“
Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen

Trauernde Kinder und Jugendliche benötigen ebenso wie Erwachsene andere Menschen, die sie begleiten, ihnen zuhören, mit ihnen reden oder auch mit ihnen schweigen. Eva Holthuis und Conny Barlag gehören zu diesen Menschen, die da sind: Eva Holthuis als evangelische Pfarrerin und Notfallseelsorgerin meist schon direkt in den ersten Stunden nach Verlust eines nahestehenden Menschen.
Conny Barlag in ihrer Tätigkeit als Bestattungsfachkraft insbesondere zwischen Tod und Beerdigung. Beide sind zudem in der Ausbildung von Trauerbegleiterinnen und -begleitern tätig. Sie diskutieren über den Bedarf von trauernden Kindern und Jugendlichen und die damit verbundenen Herausforderungen für sie begleitende Erwachsene.